Konzertbeschreibung

2.Steeler Musikfestival

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Artless:
Artless gehör(t)en zu den allerersten deutschen Punkbands! Die Band gründete sich 1978 in Düsseldorf und wurde nach dem Umzug 1980 nach Oberhausen, zwei Jahre später aufgelöst.
In dieser recht kurzen Zeitspanne gelang es der Band durch spektakuläre Auftritte und ihrer Beteiligung an dem WDR-Film "No Future" der deutschen Punkrockszene ihren Stempel aufzudrücken. Sie waren melodischer als die meisten anderen Bands in dieser Zeit und reflektierten mehr die Entwicklung der Bewegung, als dass sie sich dem Tross der pathetisch Phrasen-Reitenden Combos angeschlossen haben.
Im Rückblick war das Quintett seiner Zeit aber nicht nur textlich, sondern auch musikalisch voraus. Der Surfbeeinflusste Rhythmus, die mitunter poppige Verspieltheit, kündet nicht vom No-Future-Credo ihrer Wurzeln, er ist Zeichen einer intelligenten Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Punk!
1980 wurde das Demo-Tape "Tanzparty Deutschland"" aufgenommen. Die darauf eingespielten 12 Tracks konservierte Teenage Rebel Records mit 13 weiteren, 1981 live in Essen aufgenommenen Songs, unter Beibehaltung des Titels für die Nachwelt. Im gleichen Jahr erschien die selbstproduzierte Single "Mein Bruder is'en Popper".
Nach der Trennung 1982, gründete Willi Solid Any and the Bodies, Hank Sinatra, Gruppi Nugent, Mae West und Andrew Ramsey die Nervösen Finger und Dead Caruso stieg bei Modern Dance ein. 1983 gründeten Gruppi und Mae die Busy Bees.
2008 formierten sich Artless neu, zunächst in der Besetzung Willi Solid - Gitarre, Hank Sinatra - Gesang, Max Moron von Planlos - Gitarre, Holle Holmquist - Bass und Steve Steak - Drums.
Um den häufigen Ausfall von Gitarrist Max (Touren mit Planlos) zu kompensieren, kam Pete Pancake, der Sohn von Hank Sinatra, in die Band.
Das ist die aktuelle Formation, mit der sie touren und: An einem neuen Album arbeiten!
Aktuelle Bestzung: Hank Sinatra (Gesang), Willi Solid (Gitarre), Holle Holmquist (Bass), Max Moron (Gitarre), Steve Steak (Schlagzeug), Pete Pancake (Gitarre, Gesang)

Andas (unteres Foto):
1998 gegründet spielt das Trio Rock mit deutschen Texten. Gitarrist Robert Lipinski gehörte neben Tilman Rosmy (auch schon im GREND) zu den Gründungsmitgliedern der Band "Die Regierung". Lipinski und Dieter Petersen sind die Konstanten der Band, Bassist Martin Exner ist schon der 5te Bassmann der Gruppe. Unter anderem bediente auch Jürgen Belgrane von 6 aus 49 (ebenfalls auch: Ex-Blitz Kray) vier Jahre lang die dicken Saiten bei Andas.
Andas sind: Robert Lipinski (Gitarre, Harmonica, Gesang), Dieter Petersen (Schlagzeug, Gesang), Martin Exner (Bass)

6 aus 49 (oberes Bild):
Die Gruppe 6 aus 49 gibt es seit Anfang der 80er Jahre. Größter Hit ist "Graf Berghe von Tripls", aber auch die nicht enden wollende Version des Hotlegs-Hits "Neanderthal Man" kommt gut an. Die Combo spielt eine sehr eigene Art von Crossover-Musik: Mod/Punk/Wave/Rock'N'Roll/Tango, ja sogar Klassik, dazu die Texte in deutsch, englisch, spanisch und russisch - die Kosmopoliten heute Abend.
Bundesweit bekannt wurde die Band um den Steeler Gitarristen Belgrane durch den Auftritt beim Popfestival der Deutschen Phono-Akademie 1982 in Würzburg.
Besetzung: Jürgen Belgrane (Gitarre, Vocals), Peter Aleweld (Bass), Andy Burzan (Keyboards), Robert Martin (Gitarre, Vocals), Dieter Dietersen (Schlagzeug)


Die Popel:
Auf den ersten Blick sehen sie aus wie gute Freunde, die zusammen stehen und zum eigenen Spaß und Vergnügen anderer ihre Instrumente auspacken und loslegen. Und tatsächlich sind sie es: Die legendären Skifflemusiker von der Ruhrhalbinsel, die Popel nämlich, die - man glaubt es kaum - nunmehr seit über 35 Jahren auf Tasten und Waschbretter hauen und in die verschiedensten Saiten greifen. Angefangen hat alles im Jahre 1974, als Stephan Müller und Norbert Hölter, beide Pennäler der damaligen 13 des Carl Humann Gymnasiums in Essen-Steele, mehr Freistunden als regulären Unterricht hatten und diese freie Zeit nutzten, auf Klavier, Gitarre und leeren Kaffeedosen ihren ureigensten, gemeinsamen Musikstil zu kreieren.
Nur kurze Zeit dauerte es, bis das Duo stattlich auf die Größe einer sechsköpfigen Band heran wuchs. Auch das Musikgenre war nun bald festgelegt: Skifflemusik sollte es sein - bodenständige, handgemachte Musik, die in ihrer Präsentation stets die Auseinandersetzung mit dem Publikum einfordert. Seitdem versteht es die Truppe - nunmehr im vierten Jahrzehnt - mit ihrem ausgeprägten Sinn für Unsinn und flotte Töne immer wieder zu begeistern.
Unverändert übrigens in all den Jahren die Popel-Besetzung:
Conny Meurer (Geige), MM aus Ü (Bass), Inspektor Hart (Gitarre, Banjo), Rocki Ben Socki (Gitarre, Mandoline), Stephan Schmackes-Müller (Piano, Quetsche, Ukulele), Doc. Miele (Waschbrett)