Konzertbeschreibung

Kneipe live: Rich Kid Rebellion

Bild “Weniger labern, einfach machen.” So lautete das abschließende Fazit, als ich mir zuletzt die aktuelle Lage der Musikszene angeschaut habe. So etwas macht man übrigens zwangsläufig mit Musikerkollegen in einer ranzigen ollen Eckkneipe in Bochum, woanders könnte man gar nicht soo haargenau und messerscharf analysieren.
Also, zum Fazit: überall wird rumgejammert, schwarzgemalt und Pessimismus gestreut. Viel zu lange schon. Genug davon! Warum will sich denn keiner wieder einmal mit dem Wesentlichen befassen? Nimm’ Deine Gitarre, schreib’ coole Songs (oder einfach nur Songs), geh’ raus und
spiel sie verdammt nochmal. So einfach lautet die Glücksformel

Insofern muss es da also so etwas wie eine Mission geben. Und die versucht der Protagonist dieser kleinen schnuckeligen Tanzkapelle gewissenhaft zu erfüllen. Der stadtbekannte Schmusebarde Swen O.
Heiland ist seit vielen Jahren mal mehr und mal weniger erfolgreich in diversen Bands auf noch diverseren Bühnen der Welt unterwegs.
Da er aber nicht genug vom Kitzel auf den Brettern, die für ihn die Welt bedeuten, bekommen kann, geht’s nun darüber hinaus auch noch auf Solopfaden raus in die Welt.

Gesagt, getan. Rich Kid Rebellion ist geboren. Dabei stehen drei Credos im Mittelpunkt:
1. Ehrliche Musik ohne künstlerische Limitierungen.
2. Es soll „pfiffige Mädchenmusik für die Massen“ sein.
3. Nicht labern. Einfach machen!