Konzertbeschreibung

Napoleon Blownaparte + Flamingo Me + Kaufhaus Dahl

Bild KAUFHAUS DAHL spielen deutschsprachigen Indie-Rock mit Reminiszenzen an die frühe NDW und einer Prise Postpunk. Das musste man ihnen erst mal sagen, aber jetzt finden sie es gut. Das Debüt „Für Alle“ beinhaltet überwiegend Up-Tempo-Nummern mit Refrains, die hängen bleiben und manch anderen (medizinisch unbedenklichen) Hirnfräsen. Es gibt Gitarren, Bass, Schlagzeug und Gesang und wenig Firlefanz, trotzdem jede Menge Pop-Appeal. Außerdem haben sich ein billiges E-Pad aus Asien und eine niederländische Philicorda-Orgel aus den 60ern eingeschlichen.
In den Texten geht es zum Beispiel um den Selbstoptimierungs-Wahnsinn oder den Wiederhall der Social-Media-Echokammern sowie das Wetter, kleine und große Clubs, den Murks von früher oder auch einfach den Frust über den Abstieg des Fußballvereins (der mittlerweile mal wieder aufgestiegen ist).
Kaufhaus Dahl spielte bisher überwiegend an Rhein und Ruhr in NRW, mit „Für Alle“ geht es aber ab Spätsommer 2019 auch in die Nachbarbundesländer. Das Kleinstadt-Kaufhaus macht sich auf den Weg. Das Album entstand in der „Klangfabrique“ Lohmar und ist bei Timezone Records erschienen.

Flamingo Me
"Get bigger or die" (Josh Homme); von wegen! Flamingo Me leben und lieben
die Unabhängigkeit und den Underground schon seit nunmehr 20 Jahren.
"Quicklebendig und kompromisslos können wir immer alles geben. Was wir
wollen", sagt Alexander Teichmann, Frontmann der Flamingos, "Kein
durchproduzierter Brei, sondern extrem gereifter Scheiss!"
Kaum einer kennt die Band.
Alexander Teichmann: "Kein Wunder! Es ist verdammt schwierig, 20 Jahre lang
als Geheimtipp zu gelten." Es wurde inspiriert, kopiert, geklaut.
"Eagles of Death Metal, Primus, Queen, Incubus, Red Hot Chili Peppers“; was haben wir nicht alles schon für Vergleiche gehört. Aber das stimmt ja auch! Jede Band hat ihre Influencer! Meine Generation küsst mir immer noch die Füße, dass es solche Bands wie
uns noch gibt"

Napoleon Blownaparte
Was bleibt drei gestandenen Herren übrig, denen man nachsagt, ihre vermeintlich besten musikalischen Tage lägen bereits hinter ihnen?
Was passiert, wenn ein ehemaliger „Japanische Kampfhörspiele“ – Sänger (und Pfandflaschensammler) auf einen infantilen Jazzgitarristen und einen sehr zeugungsfähigen Schlagzeuger mit dicken Eiern trifft?
Richtig: Sie gründen NAPOLEON BLOWNAPARTE, das überhaupteste, deutschsprachige Schmutzrock-Trio des gerade erst volljährigen Jahrtausends.
Frei nach dem Swingerclub-Motto „Alter und Aussehen egal“ zählt unterm Strich nur die Jagd nach dem perfekten Song; der Herzen berührt, Erinnerungen weckt und zum Verweilen vor der Bühne einlädt!
Wer nun geil geworden ist, Lust auf fettige Gitarren, einen drahtigen Bass, stattliches Drumming sowie eingängigen, nicht zu sauberen Dekadenz-Pop im Allgemeinen hat, überprüfe die Herren Bony, Dennis und Mike; am besten auf Facebook, indem er oben im Suchfeld eben jenen Bandnamen eingibt!