Stefan Verhasselt: „Dat neue Niederrhein-Programm“
Nach erfolgreichen Gastspielen auf vielen Bühnen in ganz NRW gastiert der populäre Hörfunkmoderator und überzeugte Niederrheiner Stefan Verhasselt jetzt mit seinem neuen Niederrhein-Programm auch im Theater Freudenhaus.
In „Dat neue Niederrhein-Programm“ gewährt Stefan Verhasselt, ganz im Stile von Niederrheinkabarett-Vater Hanns Dieter Hüsch, humorvolle, augenzwinkernde Einblicke in die niederrheinische Seele und beantwortet die Frage „Wie oder was ist der Niederrheiner an und für sich?“
„Der Niederrheiner ist ein Assoziations-Prakesierer“, stellt Verhasselt fest und ergänzt: „Er ist in der Lage, erstaunliche Verbindungen herzustellen zwischen Gott und der Welt und findet Erklärungen für Dinge, die man eigentlich gar nicht erklären kann.“
Es sind die scheinbar unspektakulären Anekdoten, die aufmerksamen Beobachtungen, der ganz normale Wahnsinn, den Stefan Verhasselt, geboren im niederrheinischen Straelen, beim Blick auf die Heimat mit Charme, Spielwitz und einer Prise schwarzem Humor preisgibt. So erzählt er von Erlebnissen mit seinen Tanten Lisa, Anna und Agnes, er beleuchtet die niederrheinische Spargelkunde von „Polders Gret“ und den letzten Weg von „Lüffgens Willi“.
Auch dem „modernen Niederrhein“ und dessen Eigenarten widmet sich Stefan Verhasselt. Man erfährt, dass der Niederrheiner sich gerne schmückt: zum Beispiel mit Prominenten aus der Showbranche, aber auch mit dem entfernten Onkel, der immerhin in China gestorben ist. Man erfährt, wie der Niederrheiner Orts-Unkundigen auf seine ganz spezielle Art beim Finden des richtigen Zieles hilft und was er über moderne Kultur-Angebote in der ehemaligen Molkerei denkt.
Bei seinen Erzählungen nutzt Stefan Verhasselt pointiert niederrheinische Idiome, die er hier und da durch niederländische ergänzt, und zwar immer dann, wenn es um „Grenz-Erfahrungen“ geht.
„Für mich ist es das größte Kompliment, wenn Zuschauer nach meinen Auftritten sagen ,Genauso isset’“, betont der Kabarettist. Denn das beweise: „Überall is en Stücksken Niederrhein.“
Mehr Infos, Kritiken usw. unter: www.stefan-verhasselt.de