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Was für ein Abend, was für eine Komödie!
Autor und Regisseur Markus Andrae hat dem Theater Freudenhaus ein Stück auf den Leib geschrieben, in dem nicht nur Ruhrpott gesprochen, sondern Ruhrpott gelebt wird. "Budenzauber" verspricht einen herrlich kurzweiligen Theaterabend für alle Komödienfans und die, die es noch werden wollen.
Mareike Schulz
Steeler Kurier
November 2009
Das Theater Freudenhaus hat ein neues Stück mit Kultpotential... Mit "Budenzauber", das jetzt seine umjubelte Premiere feierte, schuf Markus Andrae eine Komödie voller Biss, Tempo und Witz, die ins heutige Ruhrgebiet passt wie die berühmte Faust aufs nicht minder berühmte Auge.
Mit der Strukturwandel-Thematik liegt Andrae voll am Puls der Zeit. So spart der Autor, der bei der Inszenierung auch als Regisseur fungiert, nicht an Seitenhieben gegenüber Stadtplanung und Politik. Stellenweise versprüht das Stück sogar mehr Biss als so manche ehrwürdige Kabarettveranstaltung. Darüberhinaus scheut er aber auch nicht vor Slapstick, Klamauk und verrückten Ideen zurück, was den hohen Unterhaltungswert nur noch unterstreicht.
Das spielfreudige, optimal besetzte Ensemble tut sein übriges dazu, dem Ruhrgebiet endlich wieder ein Stück zu geben, auf das man als "Ruhri" wirklich stolz sein kann.
Gordon K. Strahl
WAZ / NRZ
13.11.09

| Stammgästin Gönül Gülmen: | Sermin Kayik |
| Investorin Rachel Bergman: | Iris Kraft |
| Beamter Dirk Logaschewski: | Simon Jakobi |
| Stammgast Dr. Adalbert Jekeleit: | Frank Schneider |
| Budenbesitzer Wilhelm: | Winni Walgenbach |